Herbstfrüchte – Baumführung in den Gärten der Welt

Prachtexemplar einer Schwarzpappel

Der Herbst ist eine gute Jahreszeit, um sich einmal näher mit dem Baumbestand der Gärten der Welt zu befassen. Zum einen erfreuen uns jetzt viele Bäume mit herbstbuntem Laub, zum anderen ist es die Jahreszeit, in der die Bäume Mensch und Tier ihre Früchte schenken.

Ersteres war den Teilnehmern unserer Baumführung am 15. Oktober auf Grund der ausgezeichneten Kontakte des Vereinsvorstands zu Petrus garantiert. Die zweite Komponente brachte uns Regina Troeder kenntnisreich und gut vorbereitet näher. Ob zu den allgegenwärtigen Kastanien, ob zur Erle mit ihren drei Früchte-Generationen gleichzeitig, ob zu den zwar hübschen, aber ungenießbaren und widerlich „duftenden“ Früchten des Ginkgo – zu vielen in den Gärten der Welt vertretenen Bäumen und Gehölzen hatte Regina Wissenswertes oder Kurioses parat. Was ist essbar, was giftig für Mensch und Tier – oder vielleicht auch nur für den Menschen? Wie kann man Ähnliches auseinander halten? Aus welchen Früchten lässt sich mit einiger Mühe Leckeres zaubern? Und da Regina mit Herz und Seele Naturschützerin ist, gab es natürlich auch einige Hinweise auf Irrtümer und Sünden, die hinsichtlich des Einsatzes bestimmter Gehölze in Gärten und Parks begangen wurden und noch immer begangen werden.

Der gut zweistündige Rundgang durch unseren schönen Park hat uns für manches, woran man vielleicht sonst achtlos vorüber geht, die Augen geöffnet. Die folgende Bilderstrecke soll davon einen Eindruck vermitteln.

Die Führung beginnt
Den Anfang macht die aktuelle Pflanze des Monats, die Platane, gleich am Eingang Eisenacher Straße

Der Urwelt-Mammutbaum scheint sich in den Gärten der Welt wohlzufühlen

Ein schwieriger Fall: Wie alt mag diese prächtige Eiche sein?

Text: G. Költzsch; Fotos: G. Költzsch, M. Wille