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Herbstliches Kastanienlaub mit Schadsymptomen der KastanienminiermotteDie Gewöhnliche Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)

Die Rosskastanie gehört hierzulande zu den beliebtesten Straßen- und Parkbäumen, nicht zuletzt bei Kindern, weil man mit ihren Früchten so wunderbar basteln kann.

Dabei stammt die Gewöhnliche Rosskastanie ursprünglich von der Balkanhalbinsel (Griechenland, Mazedonien, Albanien), wo es auch noch geschlossene Vorkommen gibt. Nach Mitteleuropa wurde der Baum im 17. Jahrhundert eingeführt. In den Gärten der Welt ist die Rosskastanie vor dem Orientalischen Garten zu finden. Die 1987 zur Eröffnung der Berliner Gartenschau gepflanzten Bäume bilden dort beinahe schon eine richtige Allee.

Die Rosskastanie hat eine rundliche, ausladende Wuchsform und wird bis zu 30 m hoch. Die Rinde ist graubraun und zunächst glatt, später in längliche Platten gefeldert. Die Blätter sitzen an bis zu 25 cm langen Stielen und setzen sich aus 5 – 7 verkehrt eiförmigen, gezahnten Blattsegmenten zusammen. Die weißen Blüten sind in Form bis zu 30 cm großer, aufrecht stehender Rispen angeordnet. Daraus entwickeln sich grüne, stachelige Kapselfrüchte, die im September/Oktober reifen, aufplatzen und die bis zu 4 cm großen, glänzend braunen Samenfrüchte entlassen.

Die Früchte können auf Grund ihres Stärkegehaltes in begrenzten Mengen als Tierfutter genutzt werden (Winterfütterung von Rehen und Hirschen), für die menschliche Ernährung sind sie, anders als die der Esskastanie, ungeeignet (daher der Name „Rosskastanie“). Sie wurden und werden jedoch für medizinische und kosmetische Zwecke genutzt.

Die Gemeine Rosskastanie wird seit einigen Jahren durch die Kastanienminiermotte (Cameraria ohridella) bedroht, die sich seit Ende des 20. Jahrhunderts über Europa ausbreitet. Die Larven der Miniermotte fressen an den Blättern, verhindern den Nährstofftransport und führen so zu vorzeitigem Welken des Laubs. Das schwächt den Baum. Eine Bekämpfung ist schwierig und kann eigentlich nur durch konsequentes Einsammeln des Laubes im Herbst erfolgen, was vielfach kaum zu leisten ist. Durch das konsequente Beseitigen des alten Kastanienlaubes gibt es bei den Kastanien in den Gärten der Welt nur einen geringen Befall mit der Kastanienminiermotte.

Die Nachpflanzung eingegangener (weißer) Rosskastanien durch die rotblühende Rosskastanie (Aesculus carnea Zeyh.) kann ein Ausweg sein, da diese kaum durch die Miniermotte befallen wird. In den Gärten der Welt steht übrigens direkt gegenüber des Eingangs zum Saal der Empfänge auch eine rotblühende Kastanie!

Foto: Harry Wimmer

 

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Januar bis Dezember 2017