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Die  Hängebirke - ein Baum mit vielen NamenHänge-Birke, Weiß-Birke (Betula pendula)

Den heutigen Gattungsnamen Betula gaben ursprünglich die Römer der Birke. Das gallische Wort "betu" (= Harz ableiten) erinnert an die früher aus dem klebrigen Birkensaft hergestellte Art Bitumen. Eine weitere Herleitung des botanischen Namens Betula soll von "batuare" (lat. schlagen) herrühren, weil den mit der Lebensrute aus Birkenreisig "geschlagenen" (berührten) Menschen ein langes, fruchtbares Leben beschieden war.

Die Hängebirke wird auch Sandbirke, Weissbirke oder Warzenbirke genannt. Sie hat sich nach der letzten Eiszeit vor gut 12.000 Jahren vielerorts in den gemässigten und kühlen Zonen der Nordhalbkugel verbreitet. Die lichtbedürftige Birke gedeiht bevorzugt auf feuchten bis trockenen, nährstoffarmen und eher sauren Böden. Wegen ihrer Kälterestistenz leidet sie wenig unter Spätfrost. Sie fördert die Hummusanreicherung und ermöglicht, dank ihrer lichten Krone, das Heranwachsen anderer Bäume.

Als idealer Lebensraum vieler Tiere, Pilzen und Flechten hat die Birke eine wichtige ökologische Bedeutung. So wurden beispielsweise auf einer Birkenart in Grossbritannien rund 200 und in Russland gar 570 Insektenarten gezählt. Zudem haben mehr als 30 Vogelarten die Samen dieser Baumart genutzt. Das häufig anfallende Birken-Totholz dient vielen Tier- und Pflanzenarten als Substrat und Lebensraum.

Die zart anmutende Birke, auch liebevoll "Braut des Waldes" genannt, wurde bei den Kelten, Slawen und Germanen kultisch verehrt. So sollen beispielsweise in der Walpurgisnacht Hexen auf Besen aus Birkenholz reiten und ihre Zweige Zauberei abwehren. Als Symbol der Jugend, der Fruchtbarkeit und des Wachstums erlebt diese Baumart in Form von Maibäumen bei Frühjahresfesten vielerorts ein Wiederaufleben. Die Bedeutung der Birke als Heilpflanze ist gross und umfangreich. Dies hatte sich auch der bekannte Kräuterpfarrer Johann Künzle zu Nutzen gemacht. So beschreibt er den Gebrauch und die Wirkung von Blättern, Knospen und Saft der Birke vor allem als Blutreinigungsmittel bei Rheuma und Gicht sowie als Wundheilmittel. In Deutschland werden für die Kosmetikindustrie jährlich etwa 85.000 Liter Birkensaft vorwiegend zu Haarwasser, Badezusätzen und Shampoos verarbeitet. Ein Baum liefert im Frühjahr (März) insgesamt 40 bis 50 (pro Tag 5 bis 8) Liter.

Zum Jahresausklang liefern noch einige Bauernregeln in denen die Birke eine Rolle spielt eine Aussucht auf den kommenden Winter und das folgende Frühjahr-

  • Am Allerheiligen geh' in den Wald, nimm von der Birke einen Span, und da siehst du es ihm an, ob der Winter warm ist oder kalt.
  • Ist der Span trucken, wird ein warmer Winter anrucken; aber ist er nass genommen, wird ein kalter Winter kommen.
  • Halten Birk' und Weid' ihr Wipfellaub lange, ist zeitiger Winter und gut Frühjahr im Gange.
  • Fließt im Dezember noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft.

Entnommen aus www.waldwissen.net.

Foto: Harry Wimmer

 

Termine

"Stauden/Wechselflor" - eine Führung auf der IGA Berlin 2017
Sonntag, 09. Juli 2017 (Der Beginn steht noch nicht konkret fest.)

Eine Führung zu "Rosen" auf der IGA Berlin 2017
Montag, 10. Juli 2017 (Der Beginn steht noch nicht konkret fest.)

Führung durch den Spreepark Berlin
Sonntag, 23. April 2017, 15.00 Uhr