Besuch der Wohlfühlgärten im Kiez

Der Garten der Begegnung

Für die Freunde der Gärten der Welt ist nicht nur die große Parkanlage der Gärten von besonderem Interesse. Es sind auch die vielen kleinen grünen Oasen, die es in unserem Bezirk gibt. So wurde die Einladung zum Spaziergang zwischen Max-Herrmann-Straße und Raoul-Wallenberg-Straße von sehr vielen Gartenliebhabern angenommen. Frau Antony vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf stand für die Fragen und Erklärungen sachkundig bereit, denn die Veränderungen im Gebiet um den Bürgerpark von Marzahn sind bemerkenswert. Es entsteht hier viel Neues, so dass auch die kleinen Oasen überzeugende Argumente für ein naturnahes Leben in dem grünen Bezirk Marzahn-Hellersdorf geben.

Der Garten der Begegnung entstand auf der Fläche eines Schulgartens, der nach dem Rückbau zweier Schulen (hätten wir sie gerne heute wieder?) mit großem Engagement von Ehrenamtlichen und vom Quartiersmanagement entwickelt wurde. Von Frühling bis zum Herbst ist der Garten nun mit seinen abwechslungsreichen Bepflanzungen, seinen Wegen, lauschigen Sitzecken, dem Grünen Klassenzimmer und dem kleinen Nachbarschaftscafé ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. Da gibt es viel Interessantes zu sehen, da kann man fachsimpeln über alle Fragen der Gartenarbeit und gleichzeitig schmecken Kaffee und Kuchen oder selbstgepflückte Erdbeeren hier besonders gut.

Ein besonderes Verdienst erwarben sich die Macher des Gartens der Begegnung durch die Umsetzung des Farbkreises nach Itten in ein entsprechendes Pflanzkonzept.

Und wenn man schon einmal dort ist: Gleich nebenan liegt der Hochzeitspark. Nach dem Rückbau mehrerer Schulgebäude bot die große leere Fläche Platz für neue Ideen. So entstand dieser Park, für den im Rahmen eines Festes bei besonderen Anlässen Bäume gepflanzt werden konnten. So ist er ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit von Verwaltungen, Institutionen und Bürgern. Die stilisierten Herzen, die überall zu entdecken sind, sind sozusagen die Namensgeber. Wegen des großen Zuspruchs war das Baumpflanzen sehr begehrt und die Fläche wurde mehrfach erweitert. Jetzt ist er vollendet und die Baumpaten sind alle genau festgehalten.

Text: G. Krug, Foto: U. Reinheckel