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Aktuelles

(02.05.17) Der Spreepark Berlin - Lost Place war gestern

Interessierte Zuhörer des Vereins Freunde der Gärten der Welt Ein Riesenrad gibt es noch, doch nicht das ursprüngliche aus dem Kulturpark Plänterwald Ein neuer Spreepark wird sich entwickeln Geführte Touren durch den Spreepark sind möglich

Die Freunde der Gärten der Welt gingen in den vergangenen Monaten immer mal wieder auf Entdeckertour in andere Gegenden der Hauptstadt. Die letzte führte sie in den Spreepark Berlin, einem Ort, der in den vergangenen Jahren auf der Liste der Lost Places ganz oben stand. Verfall, Vandalismus und die Zurückeroberung der Flächen durch die Natur schufen hier eine ganz besondere Atmosphäre.

Ein Ort der Erinnerungen
Viele Ostdeutsche verbinden mit diesem Ort die schönsten Erinnerungen. Damals hieß er Kulturpark Plänterwald und ein Besuch im größten und einzigen Vergnügungspark der DDR zählte zu den absoluten Highlights eines Berlin-Besuches. Von 1969 bis 1991 tobte hier das Leben, Vergnügen pur. In den Jahren danach begann der Abstieg. Der Schausteller Norbert Witte wollte aus dem Spreepark im Plänterwald den größten Vergnügungspark Deutschlands entwickeln. Doch der Traum platzte, es folgte der Ruin. Witte setzte sich mit Familie und Fahrgeschäft nach Peru ab. Seit 2002 ist der Spreepark für die Öffentlichkeit geschlossen.

Hoffnung für den Spreepark
Das und noch viel mehr erfuhren die rund 20 Teilnehmer der Führung, die mit einer Sicherheitsunterweisung begann. Alle Teilnehmer mussten sich registrieren lassen. Die knapp 11/2 Stunden vergingen wie im Fluge. So berichte der Guide vom Erwerb des Spreeparks durch das Land Berlin im Jahr 2014. Das wiederum betraute die Grün Berlin GmbH ab 1.Januar 2016 mit der Entwicklung eines Gesamtkonzepts für das ca. 23 ha große Areal. Auch die anschließende Bewirtschaftung liegt in den Händen des städtischen Unternehmens liegen.

Eine Reise in die Vergangenheit
Der Rundgang ging an den historischen Relikten des ehemaligen Vergnügungsparks vorbei. Die Schienen der ehemaligen Parkbahn sind teilweise noch vorhanden, auch das Karussell mit  den Tassenschaukeln und das 45 Meter hohe Riesenrad (allerdings nicht das ursprüngliche) lassen noch erahnen, was hier abging. Am Riesenrad war noch der umlaufende Kanal zu erkennen auf dem Schauboote gefahren sind. Auch die Wasserrutsche und eine Achterbahn stehen noch, ebenso wie diverse Buden und Sonderhäuser einer Schaustelle. Zum Schluss ging es in eine große Halle, wo die verbliebenen drei Schwanen-Schwimmboote und sonstige Requisiten eingelagert waren.

Land Berlin investiert
Für erste Aufwertungsmaßnahmen im Spreepark stellte das Land Berlin rund 10 Millionen Euro zur Verfügung. 7 Millionen fließen in die Instandsetzung des „Eierhäuschens“ das wieder ein Anziehungspunkt für die Besucher werden soll. Drei Millionen werden für die Beräumung des Geländes und eine 24stündige Bewachung der Örtlichkeiten eingesetzt.

Es gibt noch viel zu tun
Gegenwärtig wird die Verkehrssicherheit für das Gelände hergestellt werden. Die vielen Gefahrenstellen, baufälligen Gebäude, Fahrgeschäfte und Stolperstellen müssen beseitigt und die Altlasten abgefahren werden. Es wird noch einige Zeit dauern bis das Gelände wieder für die Öffentlichkeit frei gegeben werden kann.

Geführte Touren
Wer den Spreepark in seiner maroden Schönheit erleben möchte, sollte eine geführte Tour buchen. Dabei können Teilbereiche des derzeit noch geschlossenen Parks besichtigt und seine besondere Atmosphäre erlebt werden. Neben dem Besuch der ehemaligen Attraktionen werden Sie auch über die geschichtliche Entwicklung dieses Ortes sowie den aktuellen Planungsstand informiert.

Eine Voranmeldung ist erforderlich:

Runze und Casper
spreepark@runze-casper.de
Mo - Fr : 030-280 18 – 320

Fotos: Michael von Rostowsky

 

Termine

Angebot zum Buchkauf: „Die Gärten der Welt in Berlin-Marzahn - Wie sie entstanden sind“
Hier sind sie zu kaufen: IGA - Gartenshop Eisenacher Straße und Blumberger Damm – Tel. 700906654; Touristinformation Marzahn-Hellersdorf, am IGA-Eingang Hellersdorf/Seilbahn – Tel. 700906655; Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Alt-Marzahn 51 – Tel. 54790921; KulturGut Marzahn/Schamottchen, Alt-Marzahn 23 – Tel. 56294286; Kausldorfer Buchhandlung, Heinricht-Grüber- Str. 9/Nähe S-Bahnhof - Tel. 5634854, Biesdorfer Papeterie, Oberfeldstr. 178 - Tel. 5419455; Kleiner Buchladen, Weydingerstr.14-16/Rosa-Luxemburg-Platz - Tel. 24724683; Thalia Buchhandlungen Forum Köpenick, Bahnhofstr. 33-38 – Tel. 6566710. Die Bücher können außerdem in allen Thalia-Buchhandlungen bundesweit bestellt werden.

Jahresprogramm des Verein "Freunde der Gärten der Welt"
Januar bis Dezember 2017